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Luther und Tambach-Dietharz

Martin Luther

Martin Luther

 

 

 

Es geschah im Jahre 1537: Dr Martin Luther (1483-1546) hatte einen Konvent in Schmalkalden verlassen müssen, weil ihn ein Nierenleiden unerträgliche Schmerzen bereitete und er sich dem Tod nahe glaubte. In Tambach nahm er Quartier im Geleitshof (→ Lutherstele in der Hauptstraße 57-61 wurde 1996 anlässlich des Lutherjahres eingeweiht). Ein dort verabreichtes Fußbad oder die rüttelnde Fahrt über den Rennsteig verschafften dem Reformator in der Nacht Linderung und er schrieb an seinen Freund Melanchton: „Aus Tambach, dem Ort meiner Segnung, denn dies ist mein Phanuel, an dem mir Gott erschien."

 

 

Die Legende jedoch besagt, dass der Genuss des reinen Wassers am Lutherbrunnen im Tammichgrund die Heilung des Martin Luther bewirkte. Seinen Namen erhielt der Brunnen erst am 31. Oktober 1717 anlässlich des Reformationsjubiläums, doch bis heute schwören Einheimische auf die heilsame Wirkung und den guten Geschmack des Wassers.

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